Final days
Mai 31, 2008
Ich weiss, dass ich in letzter Zeit nicht wirklich Beträge geschrieben habe, was primär daran liegt dass ich wirklich viel zu tun hatte. Jetzt habe ich nur noch eine Prüfung (Freitag, 6.6.) vor mir und werde mich dann nach dieser auf den Weg in die Heimat machen. 2 Tage später bin ich dann auch wieder daheim um die EM zu genießen. Also bis bald …
Weil Skifoan is des Leiwandsde….
Februar 2, 2008
ENDLICH, ich habs geschafft einen Tag zu finden an dem ich keinen Kurs habe, zu keinem Termin für eine Gruppenarbeit muss und auch noch das Wetter halbwegs passt! Ich bin also heute um 7 Uhr aufgestanden habe meine Sachen geschnappt und habe mich auf den Weg nach Voss gemacht. Dort habe ich zwar eine Weile gesucht bis ich endlich das langersehnte Ziel gefunden habe: Die Talstation der Gondel! Ich habe mich zwar in die 70er-Jahre zurückversetzt gefühlt, da die Lifte aus dieser Zeit stammen dürfte, aber bei einem haben sie österreichischen Standard: Bei den Liftpreisen! Die sind genauso hoch, aber es stimmt hier auch nicht das Service oder die Leistungen die geboten werden. Werde zwar wieder hinfahren, weil es doch sehr nahe ist (1 Std. 10 min.), aber extra deswegen herkommen zahlt sich bestimmt nicht aus. Jetzt verstehe ich auch warum so viele Norweger in die Alpen zum Skifahren kommen!
Genial hingegen war das Wetter, denn es war vorerst keine einzige Wolke zu sehen und es hatte so -5° und genau wie es der Wetterbericht vorausgesagt hat, sind zu Mittag die Wolken eingefallen und es hat zu schneien begonnen. Ich war darüber froh, denn ich habe mir nur deswegen eine Halbtageskarte gekauft. Wie ich mich wohl geärgert hätte wenn ich hinunterfahren hätte müssen und das Wetter wäre so schön geblieben? Ich möchte es gar nicht wissen! Ich bin also dann wieder „heim“ gefahren und habe mir einen gemütlichen Nachmittag in der warmen Stube gemacht und habe dem Schneetreiben draussen zugesehen!
Harte Kämpfe!
Januar 30, 2008
Freitag, 25. Jänner: Bergen (Norwegen): Bei schweren Kämpfen wurden viele Armeen zerstört und Länder erobert! Spieler bei der „Risknight“ waren schon verzweifelt und konnten es nicht fassen total vernichtet worden zu sein!
Es war eine lange spannende Nacht, bei der wir uns total aufs „Risiko“ spielen konzentriert haben. Es war sehr lustig, aber am Ende war doch wieder ein Sieger der einfach zuviel Glück hatte. To be continued….
Homecoming
Januar 30, 2008
Unsere Bar im Keller der Uni war leider schon seit November geschlossen, da diese für das anstehende UKEN-Festival umgestaltet wurde. Am 19. Jänner war es aber wieder soweit, dass „Klubben“ wiedereröffnet wurde und das war die Homecoming-Party diese Semester. Karten musste man sich schon vorher sicher, denn ansonsten wäre es unmöglich gewesen hineinzukommen, aber da wir das rechtzeitig machten war es auch kein Problem für uns etwas später zu kommen. Wir (Mentoren der Welcome Week-Gruppe) haben uns also dazu entschlossen eine Preparty zu veranstalten, aber diesesmal auch die Gruppe zu bekochen. Also haben Thor Robert, Johannes und ich eingekauft und für etwa 15 Personen Spaghetti gekocht, die wirklich gut gelungen sind und eine gute Unterlage waren für die folgende Party in Klubben.
Ein Foto vom gemeinsamen Essen in meiner Küche! (Mike ist zu spät gekommen, deswegen isst er da noch!)
UKEcruise
Januar 30, 2008
UKEcruise ist eine kleine feine Kreuzfahrt, bei der sich etwa 400 NHH-Studenten alle 2 Jahre auf den Weg machen die Nordsee per Schiff zu bereisen. Dieses Mal ist es mit der Fähre „Queen of Scandinavia“ der DSDF Seaways von Bergen nach Newcastle (England) gegangen. Nachdem das Wetter nicht besonders gut war (Sturm und Regen), war auch das Meer nicht wirklich ruhig und es waren wunderbare Wellen, die einen herumgeschaukelt haben. Da ich als echter Österreicher nicht mit den Wellen aufgewachsen bin, hat mir das schon etwas ausgemacht und mir ist es nicht wirklich gut gegangen dabei. Froh war ich nur dass ich nicht Alleine war und auch hartgesottene Norweger ähnliche oder sogar schlimmere Probleme hatten. Zusätzlich war das Essen auf dem Schiff nicht besonders gut, aber extrem teuer, weswegen wir uns schon auf den 3-stündigen Aufenthalt auf festem Boden in Newcastle gefreut haben. Dort haben wir uns gleich ein passables Restaurant gesucht um mal etwas Anständiges zu essen. Danach stand noch einkaufen im Supermarkt auf dem Programm, damit wir am Schiff nichts mehr kaufen mussten und dann war der Halt in England schon wieder vorbei. Von der Stadt haben wir nicht wirklich etwas gesehen, da dazu 3 Stunden nicht ausreichen, aber ich glaube nicht dass ich soviel versäumt habe. Die Rückfahrt war dann etwas ruhiger und die Wellen waren nicht so hoch, aber ich war dann schon sehr froh, als ich wieder in Bergen festen Boden unter mir hatte und ich im Bett nicht mehr hin und hergeworfen wurde.
Welcome Week zum 2.
Januar 30, 2008
Nachdem ich ja schon zu Beginn meines Aufenthaltes hier (im August) schon eine Welcome Week miterlebt habe, bin ich dieses mal auch wieder mit dabei gewesen! Jetzt aber nicht als Teilnehmer, sondern als Mentor in einer wirklich tollen Gruppe von neuen Austauschstudenten.
Montag: Nachdem wir unseren Neuankömmlingen die Uni gezeigt haben, sind wir aufgebrochen um Bowling und Curling zu probieren. Wer Curling nicht kennt, das ist so etwas wie Eisstockschießen, nur dass die Eisstöcke schwere Steine sind, die richtig platziert werden müssen und man mit einem „Besen“ das Eis reinigt um die Richtung und Geschwindigkeit zu beeinflussen. Ist ganz schön anstrengend, wenn man es richtig machen will und man muss viel üben um wirklich das Ziel zu treffen und richtig zu wischen! Danach haben wir natürlich eine kleine Preparty veranstaltet und sind zur Baptism Ceremony und der dazugehörigen Party gegangen.
Dienstag: War grundsätzlich kein Programm, aber wir haben mit zwei anderen Gruppen eine gemeinsame Party gemacht, die auch sehr lustig war.
Mittwoch: Leider haben wir mit unserer Gruppe an diesem Tag keine gemeinsame Preparty machen können, aber nicht weil die Gruppenmitglieder nicht eine besucht haben, nein weil wir 3 Mentoren bei Taste of Norway im Organisationsteam waren und bei den Vorbereitungen mithelfen durften. War auch sehr interessant und lustig mitzuhelfen norwegische Spezialitäten zuzubereiten und zu beobachten wie diese bei den Leuten ankommen. Natürlich hat es auch etwas zu trinken gegeben, aber es wurde soviel getrunken, dass das Bier noch vor Ende der Veranstaltung geleert war! Nachher mussten wir aber leider noch zusammenräumen und das war nicht so besonders lustig!
Donnerstag: Wir haben uns mit unserer Gruppe getroffen um die Stadt beim Pub-crawl unsicher zu machen und den „Neuen“ mal zu zeigen was man so machen kann in dieser Studentenstadt. Nach ein paar Bars sind wir dann im Scotsman gelandet und dort wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Freitag: Tag zur Erholung! Am Abend haben wir dann ein paar Spiele gespielt und einen gemütlichen Abend verbracht.
Samstag: Zuerst „Bergen in a nutshell“ mit der Gruppe gemeinsam um nicht nur die Bars der Stadt zu sehen, sondern auch ein paar wichtige andere Sehenswürdigkeiten. Nach dieser Wanderung durch die Stadt war „Sveiseaften“ angesagt und das war auch wieder sehr lustig, wobei auch hier wiederum viel zuviel getrunken wurde und nicht viel für uns Mentoren übrig blieb. Danach haben wir die Nacht im Moods ausklingen lassen.
Sonntag: Gottseidank kein Programm und eindlich von den Strapazen erholen!!!
Rückkehr nach Bergen
Januar 29, 2008
Am 5. Jänner waren dann meine Ferien in Österreich wieder vorbei und ich machte mich wieder auf den Weg. Von Salzburg bin ich diemal ohne Zwischenstop direkt nach Bergen geflogen und als ich dort ankam hatte ich schon eine Nachricht vom International Office auf meiner Mailbox, dass zwei der neuen Austauschstudenten mit dem gleichen Flieger angekommen sind und ich solle diese mittels Taxi zur Uni begleiten. Ich habe diesen Auftrag nur zu gerne angenommen, denn damit war mir die Rückfahrt mit dem Flughafenbus erspart geblieben und ich konnte es mir mit den Beiden im Taxi gemütlich machen. Wieder zurück habe ich mich dann gleich noch auf eine Party begeben, die war für mich aber bald wieder vorbei, da ich doch sehr müde von den Reisestrapazen war.
Heimreise I
Januar 29, 2008
Am 14. Dezember war es dann soweit! Nachdem ich meine letzte Prüfung am Vortag hatte machte ich mich um 4 Uhr Früh auf den Weg meinen Flug zu erwischen. Das Problem dabei war, dass ich den Flughafenbus im Stadtzentrum um 5:15 Uhr erwischen musste, aber zu dieser Zeit noch keine regulären Linienbusse unterwegs sind! Dies hatte zur Folge dass ich mich auf eine 45-minütigen Fußmarsch machen musste. Nachdem ich diesen Spaziergang hinter mich gebracht hatte, habe ich aber den Bus rechtzeitig erreicht und bin dann über Oslo nach München geflogen, wo ich schon erwartet und abgeholt wurde. Die Weihnachtsferien (zugleich Semesterferien) habe ich also daheim in Österreich verbracht, aber das wissen die Meisten, denn ich habe in dieser Zeit viele Leute getroffen!
Prüfungszeit
Januar 28, 2008
Die Prüfungszeit hier ist ganz anders als ich es von Linz gewohnt war. Hatte ich daheim viele Prüfungen innerhalb einer Woche (in Extremfällen innerhalb eines Tages) so ist hier die Zeit zwischendurch sehr viel und man kann sich wirklich auf die nächste Prüfung vorbereiten. Diese Zeit sollte man auch nutzen, denn wie schon einmal vorher erzählt ist ja auch der Prüfungsmodus ein etwas Unterschiedlicher. 4 Stunden so viel wie möglich zu einem Thema zu schreiben ohne dass einem die Finger abfallen ist nicht so leicht und man muss sich erst einmal daran gewöhnen.
Lichterfest
Januar 28, 2008
Was machen am 1. Dezember etwa 20.000 Leute im Stadtzentrum von Bergen? Na sie sind unterwegs zum Lichterfest am Festplatz um gemeinsam den Beginn der Weihnachtszeit zu feiern. Gemeinsam werden norwegische Weihnachtslieder gesungen (den Text kann man auf großen Leinwänden mitlesen) und auf die Dunkelheit gewartet. Die kommt natürlich in Bergen schon etwas früher als in den gewohnten Regionen in Österreich. Dann wird der Weihnachtsbaum in der Mitte des „Sees“ (eher ein großer Teich) entzündet und viele Fackeln an die Leute ausgegeben. Diese Fackeln und das darauf folgende Feuerwerk machten eine einzigartige Stimmung. Der Rest der Weihnachtszeit ist eher nicht mit Österreich zu vergleichen, da es keine Weihnachtsmärkte oder Punschstandln gibt, die man bei uns nicht mehr wegdenken kann. (Videos vom Feuerwerk kann ich dann nach meiner Rückkehr vorführen!)
